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„Was bist du für ein Architekt?” Impressionen vom Pecha-Kucha-Abend der Neuberufenen

4. Juni 2019

Leon Lenk
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Zum vierten Mal haben neuberufene BDA-Mitglieder den neu-im-club-Pecha-Kucha-Abend genutzt, um ihre Positionen in 6:40 min vorzustellen. Am Vorabend des BDA-Tags in Halle (Saale), am 24. Mai 2019, gab der Goldbau des Design-Campus der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Umbau: Anderhalten Architekten) den geeigneten Rahmen dafür ab.

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Zunächst rief BDA-Präsidiumsmitglied Elke Reichel den Neuen zu: „Der BDA-lebt vom Mitmachen. Was wir hier tun, hat gesellschaftliche Relevanz!” Dann übernahm Moderator Stephan Birk („Ich bin ein bekennender Fan dieses Formats!”) als „Chef-Entertainer” und berichtete zunächst in einer szenischen Nachstellung von einem Familientreffen mit entfernten Verwandten, die sich von ihm den Beruf des Architekten erklären lassen mussten. Birk stellte schnell fest: „Ich bin offenbar das schwarze Schaf der Familie”, denn niemand konnte mit der Beschreibung seines Berufsbilds und vor allem mit dem „Geschäftsmodell Wettbewerbe” etwas anfangen. Zuletzt wurde er gefragt: „Aber was für ein Architekt bist du?” Womöglich wollte der Fragesteller wissen, ob „Innen- oder Außenarchitekt”, doch Birk konterte: „Wir machen allles außer Krankenhäuser.” Dann kündigte er die neun Präsentationen an.

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Marc Dufour-Feronce / Andreas Reeg, rundzwei, Berlin: „Wir beschäftigen uns mit der Geschichte von Materialität und Raum.”

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Marc Flick, Architekt, Wiesbaden: „Ein objekthaftes, geschlossenes Gebäude macht mir am meisten Spaß.”

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Christina Jagsch, Jagsch Architekten, Kaiserslautern: „Achte auf deine Haltung: gerade, aber nicht starr!”

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Simon Jüttner, Buero Kofink Schels, München: „Wir nennen unsere Methode reaktives Entwerfen, weil es in jedem Projekt Unvorhergesehenes gibt.”

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Isabella Leber, POOL LEBER ARCH, München: „Ich fahre jetzt das Kontrastprogramm zu meinen Vorrednern.”

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Boris Milla, Milla Architekten, Karlsruhe: „Das Ornament ist die Betonung einer Fügung.”

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Ulrich Queck, qbatur, Quedlinburg: „Es hat furchtbar nach Hausschwamm und Moder gerochen, das hat mich irgendwie fasziniert.”

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Pia Maier Schriever, Rustler Schriever Architekten, Berlin: „Bauen im Bestand ist unser Kerngebiet. Bühnenbilder sind wie Bauen im Bestand.”

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Peter Tschada, Orange Architekten, Berlin: „Wir haben keine Grundrisse gemacht, sondern leere Flächen für die Zukunft gebaut.”

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